Ein berühmtes Haus, ein weltbekannter Architekt – und ein Blick, der alles auf den Kopf stellt. Statt Architektur als perfektes Schau- und Wohnobjekt zu inszenieren, zeigt der Spielfilm von Ila Bêka & Louise Lemoine die von Rem Koolhaas entworfene Maison à Bordeaux mitten im alltäglichen Leben. Im Zentrum steht der Alltag in den Räumen – erzählt mit Witz, Genauigkeit und viel Gespür für die kleinen, oft übersehenen Details. Im Anschluss lädt ein Panelgespräch dazu ein, Architektur, Care-Arbeit und feministische Perspektiven zusammen zudenken – und damit jene unsichtbaren Infrastrukturen sichtbar zu machen, die den Alltag tragen.
Seit 2006 wird hier gebaut, gedacht, gezeichnet – und vor allem: gespielt. Über 1.000 Projekte, mehr als 30.000 junge Teilnehmer:innen und unzählige Aha-Momente später wird 2026 ordentlich gefeiert! Der Auftakt? Passend zu den Architekturtagen 2026 – Festival für Baukultur und Ingenieurtechnik – mit einem Workshopprogramm und einer Jubiläumsausstellung. »Don’t forget to play… vergiss nicht auf’s Spielen!« Denn genau darum geht’s: Baukultur entdecken, verstehen und mitgestalten – und zwar spielerisch. Der ARCHITEKTUR_SPIEL_RAUM KÄRNTEN bringt seit zwei Jahrzehnten Kinder und Jugendliche dazu, ihre gebaute Umwelt mit offenen Augen zu sehen und mit eigenen Ideen zu gestalten. Ob Stadt, Raum oder Architektur – hier wird ausprobiert, hinterfragt und neu gedacht. Ganz ohne Berührungsängste, dafür mit viel Neugier und Fantasie. Denn: Baukultur geht alle an und gute Ideen entstehen oft genau dort, wo MENSCHEN einfach anfangen zu SPIELEN. Ein Jubiläum zum Mitmachen, Mitdenken und Mitfeiern – für alle, die Lust haben, Architektur und Baukultur neu zu entdecken.
Ortskerne ohne Menschen. Raum ohne Nutzung. Verlorene Lebensqualität. Ein Anlass für uns alle, über dieses Thema zu sprechen - wo geht das besser, als in einem zentral gelegenem Leerstand? Kommen Sie uns im Rainerhof besuchen und sprechen wir über »Baulandmobilisierung und Leerstandsaktivierung«. Wir diskutieren Auswirkungen, zeigen Lösungswege auf und stellen Best-Practice-Beispiele aus Kärnten vor. Dazu sind um 14.00 Uhr und um 15.00 Uhr Impulsvorträge geplant, nähere Details folgen.
In Kollaboration mit der Kammer der Ziviltechniker: innen für Steiermark und Kärnten wird jene Ausstellung »Was uns verbindet - Infrastrukturen des Alltags«, die im Architektur Haus Kärnten mit Jahresanfang begonnen hat, im zt:haus Kärnten in Klagenfurt – dem Sitz der Kammer – weitergedacht: als Erweiterung, Perspektivenwechsel und künstlerischer Dialog. Unter dem Titel »Wenn das Wetter zur Herausforderung wird« trifft technische Expertise auf pointierte Cartoons und Karikaturen von den zt:Newcomern sowie der Künstlerin und Zeichnerin Astrid Langer – und macht sichtbar, wie klimatische Veränderungen unsere gebaute [Um-]Welt herausfordern. Im Fokus stehen Infrastrukturen des Alltags: meist unsichtbar, doch essenziell für unser gesellschaftliches [Zusammen-]Leben. Zwischen Planung, Bauproduktion, Zivilingenieurwesen, Architektur und Kunst entsteht ein vielschichtiger Ausstellungsparcours, der zum Nachdenken anregt – über Verletzlichkeit, Zusammenhänge und neue Perspektiven auf eine klimaresiliente Gegenwart und Zukunft.
Auftakt und Ausklang im Einblick Im Rahmen der Open Studios in Klagenfurt sind Sie herzlich zum Aperitif und entspannten Austausch eingeladen! Lernen Sie Architekt: innen und Zivilingenieur: innen persönlich kennen, kommen Sie ins Gespräch und lassen Sie den Tag gemeinsam ausklingen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen: Entdecken Sie Büros und Ateliers, erkunden Sie Baustellen und erleben Sie Architektur und Ingenieurtechnik genau dort, wo sie entsteht, nämlich in den Büros, Ateliers, Werkstätten und Arbeitsräumen... In ganz Österreich öffnen Planer: innen ihre Türen – für neue Perspektiven, spannende Gespräche und frische Eindrücke.
Pflege ist ein zentraler Bestandteil unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens – und auf gut gestaltete bauliche und räumliche Infrastruktur angewiesen. Im Haus Franziskus der Caritas nördlich von Klagenfurt wird dies konkret: Der Bestand wird saniert und in nachhaltiger Holzbauweise erweitert, um Pflege als Zusammenspiel von Menschen, Abläufen und Architektur zeitgemäß weiterzudenken. Die Baustellenbegehung mit den Architekt: innen von ABEL und ABEL Architektur ZT GmbH eröffnet Einblicke in Entwurf, Planung und Realisierung – und richtet den Blick auf die Frage, wie Architektur den Rahmen für eine funktionierende Pflegeinfrastruktur im Alltag schaffen kann. Wo Pflege [neuen] Raum bekommt – Einblicke direkt vor Ort, auf der Baustelle.
Ohren auf - [zu-]hören lohnt sich! Alles ist verbunden. Ohne Infrastruktur kein Alltag. Zwischen Kabel und Worten, Leitungen und Gesten, entstehen Verbindungen – laut, leise und manchmal widersprüchlich. Ein Radiotag. Ein Thema. Viele Stimmen aus Technik, Stadt, Kultur und Gesellschaft. Kompakt. Direkt. Vielstimmig. On air im ORF Radio Kärnten. Live aus dem Architektur Haus Kärnten. Dieses Format bringt die Architekturtage – das Festival für Baukultur und Ingenieurtechnik – mit dem Radio zusammen und macht hörbar, was im Alltag meist gar nicht auffällt: unsere Infrastrukturen. Es entsteht ein Resonanzraum zum Zuhören, Entdecken und Mitdenken. Unter dem Thema »Was uns verbindet – Infrastrukturen des Alltags« eröffnet sich ein frischer, offener Blick auf die Systeme, die ein Zusammenleben erst möglich machen. Wie prägen sie unsere Umwelt? Wie strukturieren sie unseren Alltag? Und warum funktionieren sie oft so selbstverständlich, sodass sie kaum bemerkt werden – obwohl ohne Infrastruktur nichts laufen würde... Ein Thema, das uns alle betrifft – und das plötzlich ganz anders klingt.
850 Kilometer Infrastruktur, verborgen unter unseren Füßen, unterhalb der [Erd-]Oberfläche: Das Abwasser- und Kanalnetz von Klagenfurt ist unsichtbare Lebensader und stiller Motor – nicht nur der Stadt, sondern der gesamten Region und unseres Alltags. Hier verschwindet und endet nichts, im Gegenteil, alles wird Teil eines Kreislaufes. Die Veranstaltung führt dorthin, wo Technik, Natur und Verantwortung ineinandergreifen: zu einem System, das täglich Millionen Liter Wasser bewegt, reinigt und in Balance hält. Was uns selbstverständlich erscheint, ist das Ergebnis präziser Planung, kontinuierlicher Arbeit und hochentwickelter Prozesse. Zwischen Starkregen, wachsender Stadt und steigenden Anforderungen zeigt sich: Die Infrastruktur von heute entscheidet über die Lebensqualität von morgen. Ein Perspektivwechsel – vom Unsichtbaren zum Unverzichtbaren. Einblick statt Oberfläche. Verstehen, was im Verborgenen liegt und unsichtbar wirkt.







































